Baggertage und andere Unfälle

Mittwoch, 09.10.2013

Drei neue Hunde kommen an

Eines Morgens als ich mal wieder fleißig am Hundekacke sammeln war kamen plötzlich Rosi und Irina in das Gehege gestürmt, jeder mit einem Wollknäuel im Arm. Die Wollknäuel enttarnten sich natürlich als Hunde. Einer wartete noch mit dem früherem Besitzer oben am Tor. Als ich am Tor an kam sah ich einen steinalten Mann in türkischen Schlabberklamotten und mit einer dicken fetten Kette in der Hand, aber keinen Hund. Der fand sich dann schließlich auf der anderen Straßenseite, wo er sich mit dem Kangal des örtlichen Schafbauerns anfreundete. Ich klemmte mit also den kleineren der beiden Hunde unter den Arm (den Kangal hätte ich auch nicht so einfach heben können) und ließ Rosi alles weitere mit dem grimmigen Exhundebesitzer klären.

Ron, Hermine und Harry heißen jetzt die drei Schnuckel. Laut Rosi wollte der alte Grummel die Hunde erschießen, da sie seine Eier und seine Hühner gefressen haben. Nachdem ich gesehen habe, mit welchem Heißhunger sie sich auf das Hundefutter gestürtzt haben wusste ich auch wieso. Wer solchen Hunger hat muss sich eben Mittel und Wege suchen um diesen zu stillen. Glücklicher Weise ist aber seine scheinbar doch recht tierliebe Frau dazwischen gegangen und hat ihn dazu überredet die Tierchen zu uns zu bringen. 

Ron und Hermine sind schon kastriert, erkennbar an den stark entzündeten Ohren mit total vedreckten Ohrmarken darin. Diese haben wir erst einemal entfernen lassen, damit die Ohren richtig sauber werden und gut heilen können. Schon drei bis vier Tage später sahen die Ohren viel besser aus! Und alle drei lassen sich super behandeln und sind undglaublich lieb und freundlich. Echte Hunde eben!

 

Pamela Anderson ist unter uns!

Seit sie hier ist, ist die arme Irina mit diversen Leiden geschlagen. So auch eine allergische Reaktion auf... irgendwas. Eines morgens als wir uns beim Frühstück total verpennt und halb komatös gegenüber saßen und ich sie schon fast fünf Minuten lang stumpf anstierte viel mir plötzlich etwas seltsames auf. Ihre Lippe. An sich ist die keinesfalls seltsam, nur eben an diesem Tag. Der Grund waren ihre abnormen Ausmaße. Irinas Unterlippe war so geschwollen, dass sie aussah als habe sie sich Pamela Anderson zum Vorbild genommen, Botox soll ja Wunder wirken... Im Laufe des Tages ist die Unterlippe dann glücklicher Weise abgeschwollen und alle dachten der Spuk sei vorbei.  Als ich mir dann aber beim nächsten Frühstück Irina genauer ansah hatte zwar die Unterlippe wieder ihr natürliches Format angenommen, aber diesmal sah die Oberlippe aus als wäre sie zu nah an einen Schöbheitschirurg gekommen. 

Am Tag darauf sah ihr Mund wieder völlig normal aus, was in dem ansonsten komplett zu geschwollenen Gesicht recht auffällig war. Irina musste mehrere Lachflashs von mir ertragen. Später ist dann glücklicherweise alles abgeschwollen und nichts mehr angeschwollen. Sie war ja so schon geschunden genug. 

 

Hilfreiche Hände nach gemeingefährlichen Wasserlachen

Da Rosi hauptsächich unterwegs ist und für ihre diversen Unternehmungen das Auto braucht muss ich des öfteren mit dem Roller einkaufen gehen. Das miese an der Türkei ist, dass überall aus dem Nichts Wasserlachen auftauchen. So auch an jenem Tag. Mitten auf der Kreuzung, ich war gerade am abbiegen, hatte also eh eine leicht Schräglage, da erschien direkt vor (oder auch unter) mir eine gemeingefährliche Wasserlache. Mein Roller fegte zur Seite, ich landete auf der Straße und kullerte ein paar mal um die eigene Achse. Glücklicher Weise hatte ich noch ein paar Sekunden  lang Grün, sonst wäre ich vermutlich nicht nur GErollt, sondern auch ÜBERrollt. Ich lag also auf der Straße und wunderte mich, wie schnell man doch vom Roller herunter kommen kann! Anstatt das jemand anhielt, ausstieg, aufsteht (direkt neben an ist eine Tankstelle samt Kaffee) oder mir sonst wie zur Hilfe heilt, deutete der Lasterfahrer vor meiner Nase aus seinem Fenster heraus und machte laut "HAHA!". Meine Empörung war groß! Mit aufgeschrabten Knien und Ellenbogen mühte ich mich mit dem Roller an den Straßenland, begleitet von lauten Lachern aus dem Kaffee. Mit hochrotem Kopf startete ich den Roller neu und düste davon, wobei ich wohlweißlich nach allen Arten von Flüssigkeit auf der Straße ausschau hielt. 

Und da sagt man noch hier wären alle so hilfsbereit -.-

 

Baggertage

Drei Tagelange ging es bei uns hoch her, denn der Bagger war da! Innerhalb von drei Tagen wurde fast der gesamte vordere Teil der Station gut einen Meter höher gelegt, damit die Hund uns nicht bei den winterlichen Überschwemmungen baden gehen. 

Also mussten Irina und ich von Montag bis Mittwoch jeden morgen alle Hunde einsperren. Die Hetzjagd die das war kann man sich vorstellen. Wir haben ja auch so Witzbolde wie Maggy, die sich einem sonst immer um die Füße rumhüpfen, aber wenns drauf ankommt nie auf zufinden sind. Oder von Gebüsch zu Gebüsch flitzen -.-

Zusätzlich von dieser mit Hundeschleppen gepaarten Hetzjagd (nach dem Einfangen mussten die Vierbeiner ja auch in das für sie bestimmte Gehege gelangen, doch die armen Tierchen können ja meistens von einer Minute zur nächsten nicht mehr laufen) war in den drei Tagen auch jede Menge, Betonklötze schleppen, Hundehütten schieben, Erde schaufeln  und sonstige sehr anstrengende, sehr unangenehme Arbeit an der Tagesordnung.

Am lustigsten war eigentlich die Erhöhung von Dragos Zwinger. Da der Bagger mit seinem Greifarm dort nicht hinkommt mussten wir es per Hand (bzw. Schaufel) erhöhen. Problem war nur, dass die Erde einfach zu Art zum Schaufeln war. Offenbar haben sie die aus dem Erdkern geholt... Wir mussten also erst einmal mit Spitzhacken riesige Erdbrocken zerkleinern. Wir hätten wirklich fabelhafte Mitglieder der Sieben Zwerge abgegeben. Abends waren dann unsere Arme lahm und die Stimmung schwer. Die wurde erst aufgehellt, als die Hunde wieder raus durften. Bei jedem Rauslassen an den drei Tage war die Station anders, bei jedem Rauslassen war sie erst mal ein riesiger Spielplatz für die Fellnasen. Jeden Abend wuselten nun 120 Hunde ganz willt herum, beschnüffelten alles und tobten wild um die Wette. Ein echter Augenschmauß!

Die wichtigsten Themen der verlorenen Wochen

Donnerstag, 26.09.2013

So.. jetzt ist ja wirklich viel aufzuholen. Da ich nicht mehr alles in chronologische Reihenfolge weiß und das auch viel zu viel wäre, erzähle ich nur ein paar der "interessanteren" Storys.

Nancy und ich schleppen 110 Hunde 

Es war wieder einmal Zeit alle Hunde einmal grundzureinigen und zu entwurmen. Wir schleppten also unsere größtenteils nicht leinenführigen Hunde einzelnt in einen der Zwinger um ihn dort zu waschen, die Ohren sauber zu machen, sicherheitshalber mit Anti-Pilsmittel zu besprühen und zu entwurmen. 

Da war nicht immer ganz einfach. Susa zum Beispiel haben wir etwa eine halbe Stunde jagen müssen, bis wir sie einfangen konnten. Dabei diente übrigens eine gelbe Babydecke als improvisiertes Fangnetz. Den Trick konnten wir dann auch später bei Winnie anwenden. Schon echt praktisch!

Die fetty Maggy musste ich durch die ganze Station tragen (ist ganz schön weit), weil sie sich vor uns versteckt hatte. Offentsichtlich wollte sie nicht gewaschen werden. Ich schleppte also diesen wirklich gut genährten Hund bei flirrender Hitze über den steinigen Boden. Ich kam mir vor wie diese Leute in den Filmen, die sich in der Wüste verirren und dann so langsam vor sich hintaumeln. Fünf Meter weiter und ich wär bestimmt zusammen geklappt :D

Ebenfalls interessant war Snoopy. Als wir ihn erst mal im Zwinger hatten ging alles wie geschmiert. Nur das reinbekommen war echt schwierig.  Hinführen ließ er sich nicht, also gaben wir uns alle Mühe ihm einen Maulkorb umzumachen, damit wir ihn tragen konnten. 20 Minuten später war er dann im Zwinger. Unser entsetzen war aber groß, als Rosi die Tür öffnete, nicht auf den Hund achtete und der frisch eingeweichte Snoopy wieder herauswischte und sich in der nächsten Hundehütte verkroch. Toll! Einfach herausziehen ging nicht, denn er hatte keinen Maulkorb mehr um.  Halb in der Hütte, halb draußen schaffte ich es dann Snoopy erneut Geschirr und Maulkorb umzulegen, zwischendurch murrte ich dann zu Nancy Belustigung ziemlich vor mich hin. "Ich mag keine Hunde" war daraufhin der Satz des Tages. Rauskommen wollte er trotzdem nicht. Nach einigem hin und her kippte Nancy dann einfach die Hundhütte, worauf hin Snoopy entsetzt kläffend herausgeschossen kam, nur um dann festzustellen dass er angeleint war. Der Arme!

Nach diesen wirklich anstrengenden zwei Tagen wollte ich nie wieder Hunde tragen. Nancy meinte dieser Wunsch sei doch etwas utopisch... oh grausame Welt!

 

Mein erster Spaziergang mit Drago

Unser armer Drago darf ja nie aus seinem Zwinger raus, also beschloss ich doch mal einen Spaziergang auszuprobieren... mit Maulkorb versteht sich!

Es war echt toll, ich hab mich total in ihn verliebt. Der Süße ist super leinenführig, kann Fuß, Sitz Pfote geben. Er reagierte überhaupt nicht auf die anderen Hunde um ihn herum und war sowieso einfach ein Traum.

Da ich ihn aber noch nicht einschätzen konnte war ich natürlich ganz vorsichtig und nahm bei jedem Hund, Mensch, Schaf, Huhn und Auto das uns passierte die Leine etwas kürzer. War natürlich vollkommen überflüssig! Souvevrän und etwas überheblich widmete er all diesen Dingen nicht eine Sekunde lang seine Aufmerksamkeit.

Mittlerweile gehe ich jeden Tag mit ihm, Scottie und Moses spazieren und alle sind vollkommen entspannt.  Nur in tiefes Wasser geht er nicht gerne, dass findet er eklig :D

Aber wenigstens hat er im Gegensatz zu Scottie keine Angst im Dunkeln. Scottie klemmt sich da jedes Mal an mein Bein  und zieht den Stummelschwanz ganz eng an... so weit ich das beobachten konnte :D Unsere bösen "Kampfhunde" sind also nicht wirkich so gefährlich wie jederman zu denken scheint.

 

Schwestern im Geiste und strippende Ritter

Da Birgitt und Nancy sich ja nicht für uns aufreiben konnten, ohne dass ich sie mindestens einmal an Meer schleppte fuhr Rosi uns auch mal zum Strand, treffender Weise an einem Tag wo Nancy und ich eh nicht sonderlich fit waren... leicht komatös hatten wir am Morgen die Hunderunde nur mit Ach und Krach hinter uns gebracht.

Am Strand hatten wir dann einen guten Rhythmus: Schlafen, baden, schlafen, baden, schlafen. Zu mehr reichte die Energie leider nicht. 

Als dann Rosi kam um uns abzuholen mussten wir noch schnell unsere Liegen bezahlen. Der nette Liegenvermieter fragte dann, ob Nancy und ich Schwestern wären. Ich weiß nicht genau woran es lag. Ob Tattoos in der Türkei als Zeichen der Familienzugehörigkeit gelten?  Später meinte Nancy dann "Entweder muss ich mich geschmeichelt, oder du dich beleidigt fühlen. Hoffen wir mal auf Ersteres." Wohl war, sie ist nämlich etwa 15 Jahre älter als ich. Mit 18 möchte ich ungern aussehen wie mitte 30...

Als Rosi uns dann alle wieder sicher im Auto verpackt hatte (Rosi udn Birgitt vorne, Nancy und ich im Kofferraum) sprach sie ein Fischverkäufer an. Den wimmelte sie natürlich sofort ab, trotzdem verfolgte er uns noch eine Weile... bzw. seine Fische taten es. Denn Rosi und diskutierten daraufhin ob es auf Türkisch "Fischfleisch" oder "Fleischfisch" hieße. Ich war für ersteres, sie für letzteres. Bis sie sich dann erinnerte, dass "Fleischfisch" nicht das deutsche Fischfleisch ist, sondern ein Gericht wie (Zitat Rosi) "ausgezogene Ritter". Etwas verwirrt fragte Nancy sie, ob sie nicht "arme Ritter" meinte, während ich ganz offentsichtlich noch ziemlich müde und nicht ganz klar im Kopf "hihi, strippende Ritter" vor mich hin gluckste.  Dieser Satz wird mich wohl bis an mein Lebensende begleiten...

freundliche Katzen

Ich hatte schon erwähnt, dass Katzen nicht unbedingt die erste Tierart wären, die ich mir für die Arche Noah unter den Arm klemmen würde, oder? Glücklicherweise beruhte diese Antiphatie bis her auf Gegenseitigkeit. Das hat sich aus irgend einem mir unerfindlichen Grund nun geändert. Plötzlich mögen mich die Katzen, streichen mir bei der Arbeit um die Beine und Wetzen ihre Krallen an meinen Schuhen. Yeahu! Ich muss jetzt bei Katzenkacke sammeln auch noch daraud achten, die Katzen nicht mit dem Mistboy zu erschlagen. Wieso nur mögen mich die Katzen? :D

noch mehr menschliche Hilfe

Plötzlich kamen wunderbare Nachrichten. Nachdem Nancy und Birgit nach ihrer fleißigen Woche wieder abgedampft sind war ich wieder mal alleine mit den Tieren, Rosi hat anderweitig zutun. Wärend ich so Tag für Tag die Kackesäcke in die Aschentonne wuchtete, da wurde ich auch immer verdrossener, hatte keine Spaß mehr an der Arbeit und war doch allgemein so ziemlich fertig mit der Welt. Aber wie abgesprochen meldete sich dann Rosi zu Wort, dass in einer Woche ein Mädchen kommen würde und mir die nächsten 3 Monate unter die Arme greifen würde. Halleluja! 

Irina kennt sich zwar nicht allzu sehr mit Hunden aus, aber das kann ja noch kommen. Ich bin auf jeden Fall sehr froh über ihre Hilfe! Und seit sie da ist haben wir auch echt viel geschafft! Wir haben das Heu für die Pferde umgestapelt, alle Gehege, Teppiche und Tröge sauber gemacht und jede Menge Decken gewaschen. Zu zweit ist man doch eindeutig schneller als alleine!

Abendliche Kochorgie

Ein schöner Tag in wenigen Sekunden zu einem ganz furchtbaren werden. Das mussten Irina und ich erst letztens feststellen. Wir hatten uns am morgen auf die grundlegende Routine beschränkt und sind dann mit dem Roller (da Rosi das Auto hat können wir zur Zeit nur das alte Klappergerüst nutzen) zum Strand gefahren. Vollgefressen, braun und glücklich machten wir dann am Abend unsere Runde. Wir wollten gerade den Abendspaziergang mit Scottie, Drago und Mo beginnen, als Rosi kam. Noch aus dem Autofenster heraus erklärte sie uns, dass wir noch Fleisch für die Hunde kochen müssten. 

Wir machten also eine Feuerstelle auf dem Gelände, sammelten alles an Töpfen was zu finden war und kochten Tüte (wirklich sehr große türkische Mülltüten) für Tüte von dem Fleisch, bis tief in die Nacht, wobei es ja schon dunkel war als Rosi mit dem Thema ankam.  Da Irina und ich beide kein Fleisch essen fanden wir die ganze Angelegenheit nicht so wirklich appetitlich. Wir kochten also unter ständigem Gehuste (vom Rauch) und Gewürge (Fleisch)  etwa 10 Tüten von dem Fleisch, warteten bis es einigermaßen abgekühlt war und verfütterten es dann an die Hunde. Eindeutig nicht meine Lieblingsbeschäftigung! Als ich beim "umtopfen" des Fleisches dann auch noch in eine der Schalen mit der kochend heißen Brühe trat, war die Stimmung vollends im Keller. Leicht Humpelnd verteilte ich noch das restliche bisschen Fleisch, tat dann Rosi kund, dass ich sowas nie wieder machen würde und verschwand ausgesprochen schlecht gelaunt unter der Dusche.  

mein freier tag

Freitag, 06.09.2013

Gestern hatte ich meinen ersten freien Tag... war echt spannend.

Die Planung war theoretisch einfach: Ausschlafen, dann in Ruhe frühstücken, kurz Drago bekümmern (da traut sich ja außer mir keiner rein) und dann mit dem Bus nach Evrenseki. Dort würde mich dann Franzi (die super nette Flugpatin von Chester) abholen damit wir den Tag zusammen am Meer verbringen können. Natürlich lief bei mir die Praxis etwas anders ab.

Zunächst das Ausschlafen: Um Punkt Sieben war ich hellwach. Trotzdem weigerte ich mich vor Acht Uhr aufzustehen. Es war schließlich meine einzige Gelegenheit endlich mal Schlaf nach zu holen! 

Bis zum Bus klappte dann erst mal alles nach Plan, obwohl Rosi (die mich ja zur Bushaltestelle fahren sollte/musste/wollte) wieder einen Kalt-Start hingelegt hatte. Als ich gerade aus Dragos Gehege heraus kam (also noch in Arbeitskleidung) fragt sie mich: "Bist du fertig? Ich muss los!" Also schnell umgezogen und Sachen in die Tasche geworfen. 

Kaum sprang ich an der Haltestelle aus dem Auto, da musste ich auch schon dem Bus nach Manavgat zu winken, dass er doch bitte hier halten solle.  Im Bus wollte ich dann Franzi eine SMS schicken, dass ich unterwegs sei. Tjaha. Sie hatte zwar meine, ich aber nicht ihre Handynummer. YAY! Also dann Rosi geschrieben, dass sie mir bitte Franzis Nummer simsen soll. Weiter hab ich mir dann erst mal keine Sorgen gemacht.

In Evrenseki angekommen fing ich dann aber doch an hektisch zu werden. Die Haltestelle da ist nämlich ziemlich in der Pampa. Eine große Kreuzung, an der viel Verkehr ist, ein paar Kiosks stehen und ein bis zwei Häuser. Runderherum um dieses Ensemble war... NICHTS. Und ich stand da und wusste nicht wohin.

Nach einigem hin und her mit Rosi beschloss ich dann einfach die Hotels hier abzuklappern, laut Rosi waren das schließlich nicht mehr als fünf. Nicht ganz! Ein paar Minuten später hopste ich in den Bus, der von der Kreuzung in Richtung Hotels fuhr. Dort erklärte man mir dann, es gäbe mindestens 25 Hotels in Evrenseki. Doch auch diese Zahlenangabe stellte sich dann als Untertreibung heraus.

Gleich beim ersten Hotel fing ich ein kleines bisschen an zu verzweifeln. Der Typ an der Rezeption konnte zwar wunderbar Deutsch, erklärte mir aber, dass ich noch einiges zu tun habe. Franzi war übrigens kein Gast in diesem Hotel. Und auch nicht in den 15 danach, die ich der Reihe nach abklapperte. Irgendwann hatte ich dann aber doch keine Lust mehr und stiefelte an den Strand. Dort wurde mir dann die Hoffnungslosigkeit meines Unterfangens so richtig bewusst: Ich stand am Strand und rechts und links erstreckten sich bis zum Horizont nur Hotels. Da musste ich dann doch schlucken! 

Relativ zufrieden damit mein Unterfangen abgebrochen zu haben legte ich meine Sachen auf einer der Liegen und machte mich dann auf ins Meer. Endlich!  Glücklich und wahrscheinlich etwas dümmlich lächelnd dümpelte ich ein halbes Stündchen vor mich hin. Mir gings ja sooo gut!

Voller neuer Energie kam ich dann wieder an meiner Liege an. Dort machte sich mein Handy piepend bemerkbar. Mehrere Anrufe und eine SMS. Ein Anruf und die SMS von Murat, der sich ernstlich Sorgen um mich zu machen schien. Er hatte von  meiner Hotelsuche gehört und da er die mikrigen Ausmaße meines Orientierungssinnes kannte war das ganze dann auch wohl begründet. "I'm totally happy with my freeday on the beach. see ya tomorrow" beruhigte ich ihn. Hoffnungsvoll ruf ich die die unbekannte Nummer an, von der mein Handy ebenfalls einen verpassten Anruf anzeigte. Nachdem eine wunderbar deutsche O2-Stimme sich meldete schrieb ich noch eine SMS. "Franzi?? Bist du das??"  Man muss ja sicher gehen. Und tatsächlich! Es war Franzi! Nach einigem weiteren hin und her, imaginären Treffen an offentsichtlich verschiedenen Beach Clubs mit dem einfallsreichen Namen "Beach Club" (wieso gibt es davon mehr als einen an einem einzigen Strand??) schafften wir es dann doch uns zu finden.  Und wir hatten zu dritt (Franzi, Mirko und meine Wenigkeit) dann noch einen sehr schönen Resttag mitsamt knackigem Sonnenbrand und jeder Menge Süßkram.

Es hat sich übrigens herausgestellt, dass egal wenn ich treffe es gibt immer eine gemeinsame Serie. Ich böser Junkie :D So auch mit Mirko und Franzi. Menschen sind doch toll!

Nachdem ich mich mal wieder hektisch von Franzi und Mirko verabschiedet hatte (anders bekomm ich das in letzter Zeit irgendwie nicht mehr hin) und in den Bus hüpfte, fing der Fahrer an mir irgendetwas zu erklären. Nur leider auf Türkisch. 50 Meter weiter hielt er dann an und komplimentierte mich wieder auf die Straße hinaus. "Manavgat! Manavgat!" rief mir der Busfahrer aus seinem Bus mit der Aufschrift "Antalya" noch zu und fuhr dann davon. Aha!  Etwas wartete ich  noch ein bisschen an der Straße. Wobei ich mir ob des ständigen Gehupes ein Augenverdrehen nicht verdrücken konnte. Hallo? So knapp sind meine Shorts auch wieder nicht! Mal abgesehen davon ist Evrenseki doch ein Touristenzentrum, wie läuft das ganze denn bitte bei den Bikini-Urlaubern? Naja. Etwas angenervt stieg ich dann in den nächsten Bus in in Richtung Antalya, der mich dann endlich Richtung Heimat führte.

In Aksu ausgestiegen schrieb ich Rosi eine SMS, dass ich jetzt angekommen sei und in Richtung der Station gehen würde, über ihr entgegen kommen wäre ich glücklich.

Da meine Füße nach dem heutigen Hotel-/Ballerina-Marsch ziemlich maltretiert waren zog ich die Folterinstrumente aus und marschierte Barfuß die Straße entlang. Ungefähr jedes zweite Auto/Bus/Roller/Motorrad hupte mich. Jeder der nicht hupte fragte mich, ob er/sie/es mich mit nehmen könnte. Ne, danke! Ich möchte lieber nicht in ein Taxi voller Männer steigen. Nein, auch nicht zu einem fetten Kerl mit Schnauzer auf einen Roller.

Zwischen dem etwas nervigem Gehupe und Angehalte traf ich dann auf eine wunderschöne und leider sehr dünne Kangalhündin, die mir eine ganze Weile folgte. Interessanter Weise wurde ich während dieser Wegphase von keinem einzigen Auto angehupt und angehalten hat auch keiner. Ob es an der süßen Hündin in Kalbgröße lag? Ich weiß ja nicht. Auf jeden Fall war ich doch schon traurig, als sich die Kleine dann wieder davon machte. Ich hätte sie zu gerne in ordentlichem Futter und einem schönem Heim gesehen. Aber die Bäuerin, an deren Grundstück wir gerade vorbei schlenderten, fand die Hündin offenbar nicht so toll wie ich. Sie fuchtelte mit etwas herum, was verdächtige Änlichkeit mit einem kaputten Baseballschläger hatte und gab ein ziemlich offensichtliches "Husch. husch!!!" von sich. Da war meine Schönheit mit externem Beschützereffekt auch schon weg.

Einige Minuten und Aushuper später kam mir dann ein bekanntes Auto entgegen. Rosi! Mitsamt unseren fleißigen Heinzelmännchen. (Die Zwei sind wirklich unermüdliche Helfer, ganz ohne das "lein") "Wir gehen einkaufen, willst mit?!" war die Frage, bevor ich auch schon von Nancy in den Kofferaum gezogen wurde, unser Auto hier ist ja leider nur ein Zweisitzer...

Nachdem wir dann Nancy und Birgit mit unserem absolut winzigen Supermarkt vor Ort schockiert haben und einige Straßenhunde gefüttert haben (darunter auch meine Kangalhündin) gelangten wir dann auch irgendwann nach Hause. Dort war natürlich mal wieder der Strom ausgefallen. Nachdem wir bei Kerzenschein essen gekocht haben und uns geduscht haben fiel ich ins Bett und war weg. So ein spannender Tag!

Noch eine kleine Anmerkung:  Mein freier Tag ist nun schon zwei Wochen her, ich habe diese Eintrag vor 2 Wochen angefangen zu schreiben, hab dann wegen einem Stromausfall während dessen pausieren müssen und fand erst jetzt die Muße wieder zu schreiben. Ein Bericht über die vollen letzten 2 Wochen kommt in Bälde! 

Mein Schock über die Existenz von Hundephobien und die Arbeitswut anderer Leute

Donnerstag, 05.09.2013

Nachdem wir einige Tage nun ganz Internet- und Telefonlos von der Außenwelt abgeschnitten waren nun ein paar kleinere Updates:

Letzten Sonntag waren zwei ausgeprochen nette Flugpaten da und (Premiere für mich!) haben tatsächlich geholfen. Normalerweise tauchen die ja nur auf, lassen sich einmal durch die Station führen und verschwinden dann wieder. Aber die zwei haben richtig mit angepackt. Wie ich mich gefreut habe! Lachend Und die blieben tatsächlich den ganzen Tag da und haben geholfen. Echt cool.

Am Montag kam dann erst einmal ein Typ, den ich zu anfangs für einen "Post-Heini" hielt, wie ich ihn Rosi ankündigte. Da er kein Englisch spricht musste ich halt raten... Tatsächlich war es dann aber ein "Strom-Futzi", der die Zähler einmal ablesen sollte. Der junge Mann hatte nur leider panische Angst vor unseren Wuffis. Nachdem er sich eine gute halbe Stunde am Tor rumdrückte fuhr Rosi ihn dann mit dem Wagen vom Tor bis zur Terassentür. Dort stieg er über den (der Tür näherem)  Fahrersitz aus, während Maic und ich auf dem halben Meter von Auto zur Tür eine Art menschlicher Mauer bildeten. Oben angekommen hielten Maic und ich dann abwechselnd Ayleen (der Schuhdieb), damit sie sich nicht voller Freude auf den armen Strom-Futzi stürzen konnte. Der war allerdings eh schon so aufgelöst, dass er eine Stromrechnung von über 4000 TL ablas. Was natürlich viel zu hoch war. Ich verzieh es ihm aufgrund der Schnappatmung, die er bekommen hatte, als er sah wie ich Ayleen langsam aber sicher zu Toder knuddelte. Der Anblick wie ich der Kleinen Küsschen gab und mit ihr "Wo ist der Welpe?" spielte war offenbar nicht sonderlich beruhigend für ihn. Nachdem er auch beim zweiten Ablesen noch keine annehmbare Zahl vorzuweisen hatte, dafür aber immer grüner im Gesicht wurde, während seine Augen sich den Weg aus ihren Höhlen bahnten beende Rosi die ganze Sache. Die Firma solle doch bitte einen hundetauglichen Angestellten vorbei schicken. Meinen inneren Lachflash unterdrückend hoffte ich im Stillen, dass der Gute uns auf dem Weg zum Tor nicht das Auto vollkotzte. Zu zutrauen wäre es ihm, schon allein aufgrund der Überfunktion der Schweißdrüsen wegen. 

Nachdem der junge Mann dann sehr erleichtert auf seinem Mofa davon schneckte wendete ich mich wieder meiner Arbeit zu.

Gerade ersr Angefangen stellte Rosi mir aber schon die nächsten Neuankömmlinge vor: 3 Flugpaten. Der eine war genialer Weise der Besitzer von Bodo, der Bruder von meinem kleinen Moses! Da konnten wir natürlicher gleich Geschichten austauschen über Hunde, die beim Sazierengehen lieber im Gebüsch mit rennen, als auf dem Weg zu laufen.

Ebenfalls recht Amüsant war der andere Mann der kleinen Gruppe. Ganz offentsichtlich eher ein Katzenmensch versuchte er hecktisch sich unsere Stalker vom Leibe zu halten, wobei seine etwas unsicheren Versuche die Tierchen natürlich nur noch mehr Anspornte. Etwas gestresste fragte er mich dann, wo denn die Katzen zu finden seien und floh auf dem schnellsten Weg in diesen scheinbar sicheren Hafen. Das die kleinen Kletten mit ihren Krallen noch viel schlimmer als unsere Hunde sind verschwieg ich ihm.

Offenbar enttäuscht von unserem verhältnismäßig geringem Bestand an Katzen verzog sich der zweisprachig aufgewachsene Mann dann in den nächsten Bus und kehrte der Station wahrscheinlich für immer den Rücken.

Die anderen beiden blieben und halfen bereitwillig beim Kackesammeln. Nach einem Päuschen auf der Terasse mit misslungener Vorführung von Moses theoretisch zahlreichen Tricks (sowas nennt man wohl den klassischen Showeffekt) verzogen sie sich dann aber doch lieber, bevor ich sie noch dazu brachte in der Mittagshitze Knochen von der Wiese zu sammeln Zunge raus

Leise lächelnd machte ich mich kurz nach dem Abschied einmal so richtig durch Dragos Gehege (der furchtbar niedliche und leider etwas aggressive PittBull) durch zu wurschteln. Fröhlich vor mich hin pfeifend schob ich den Knuff mit dem Besen vor mir her. Wieso sich kein anderer zu ihm rein traut ist mir in solchen Momenten echt ein Wunder! Leicht irriiert lies er sich das Gewusel in seinem Gehege gefallen und versteckte sich beim Abspritzen mit Wasser sicherheitshalber in einem seiner Körbe. Aus dem wagte er sich erst wieder heraus, als ich den frisch gewaschenen Teppich und die schicken, sauberen Decken verteilte. Wie Fafnir sein Gold. zog er alle seinde Decken auf den Teppich und legte sich dann quer über diesen Berg. Hecktisch mit dem Schwanz wedelnd drehte er sich dann auf den Rücken und forderte seine Ration Zuneigung ein. Wie kann man da Nein sagen?

Abends hatte Maic dann noch einmal das Glück, eine der "Löwenfütterungen" mit zu bekommen. Ab und zu (etwa einmal die Woche) bekommen unsere Hundis Fleischreste und Knochen vom Schlachter. Da Maic an diesem Abend fliegen würde konnte er dieses abendliche Event einmal mit erleben. Da Hunde nun mal Hunde sind müssen sie sich immer um den EINEN Knochen raufen, den sich ein anderer gerade genommen hat. Also immer schön dabei stehen und zu sehen, dass die Tierchen sich selber, sowie anderer Hunde Knochen nicht zu nahe kommen. Muss man eigentlich mal erlebt haben!

Nach einem fixen Abschied von Maic (er saß im Auto und verließ die Station durchs Tor, während ich vom anderen Ende aus ein "schön dich kennen gelernt zu haben!" brüllte) begab ich mich unter die heißersehnte Dusche. Danach versuchte ich dann hecktisch Roswitha anzurufen, denn Maic hatte sein Handy hier vergessen.

Schnell zum Tor gelaufen, das Handy der vorbeibrausenden Roswitha durchs Fenster in das Auo geworfen und dann ab ins Bett!

Am Dienstag Abend holte Rosi dann schon Nancy und Birgitt vom Flughafen ab, die uns ebenfalls eine Woche Unterstützung zu gesichert hatten. 

Diese wurden dann schon gleich die halbe Nacht wachgehalten, denn Dick (seine Rottweilerkollegin heiß Moby, damit keine Missverstände bei der Interpretation des Namens zu stande kommen) hatte beschlossen uns mit dem pausenlosen Klang seiner Stimme zu beglücken und verzichete dafür großzügig auf seinen Schönheitsschlaf.  Da Nancy bei diesem konstanten Natur-Wecker verständlicher Weise das Schlafen etwas schwerer viel, beschloss sie um 4.15 Uhr (so meine Handy-Uhr) auf der Terasse eine zu rauchen. Was dann aber unsere schüchterne Glory so in Angst versetzte, dass sie sich unter Mamas (also mein) Fenster kauerte und dort einigermaßen sicher ziemlich laut vor sich hin schimpfte. Ihre Abneigung gegen derartige nächtliche Eigenarten von Besuchern drückte sie also ziemlich lautstark mit ihrer hohen Baby-Stimme direkt unter meinem Fenster aus. Das wiederum regte nicht gerade meine eigene Schlaftätigkeit an. Also kurz nach draußen gestiefelt und Klein-Glory beruhigt. 

Als sich am Morgen (also etwa 2 Stunden später) dann alle mehr oder weniger ausgeschlafen am Frühstückstisch versammelten musste ich mir dann doch ein kleines Grinsen verkneifen. Willkommen in der Station!, gez. "Die Hunde"

Ech überrascht war ich, als wir (Nancy, Birgit und ich) schon um 9 Uhr mi der "morgendlichen Routine" fertig waren. Normalerweise (also wenn ich alleine bin) brauche ich ewas bis 11 oder 12 Uhr. Schon krass! Da die Beiden aber voller Arbeitswut waren arbeiteten wir so  Stück für Stück die Liste ab. Wobei ich, glaube ich, meine Kommandostimme etwas zu viel Freihei verlieh. Sorry dafür! Das Führen an der kurzen Leine üben wir noch :/

Da auch Franzi und Mirko (die ausgesprochen Hilfsbereiten Flugpaten vom Sonntag) noch einma zum helfen gekommen waren schafften wir echt viel. Mal abgesehen davon, dass Franzis  Sonnenschein-Wesen meine Stimmung ungemein aufhellte und mich auch über den Verlust meiner heißgelieben Mittagspause hinweg sehen ließ....Zunge rausLachend

Nachdem ich mit einem vergeblichen Versuch erst den Strom wieder anzumachen (Rosi brachte später innerhalb von Sekunden Licht in die Sache) und der darauf folgenden Spühlmaschienen-Blamage (die ist auf türkisch und ich bin vergesslich) mal wieder mein fehlendes Können zum Thema Strom, Energie und Technik zur Show gestellt habe konnten dann auch noch alle mehr oder weniger entspannt den Rest des Abends genießen.

Andere Verkehrsregeln und huntzgemeiner Schuhdiebstahl

Freitag, 30.08.2013

Angeblich war gestern der heißeste Tag des Jahres. Ich fand nicht, dass es irgendwie wärmer war als sonst. Aber wahrscheinlich kann man Hitze irgendwann nicht mehr als gesteigert warnehmen Lachend Ich bin auf jeden Fall froh, wenn es wieder etwas kühler wird!

Jetzt sind ja schon einige Tage vergangen, seit meinem letzten Blogeintrag und es ist so einiges seit dem passiert!

Seit Montag ist Maic aus Deutschland da und hilft uns (vor allem Murat) dabei die Station winterfest zu machen. Eins der ersten Dinge die er feststellte,nachdem ich ihn vom Flughafen abgeholt hatte, war: "Vekehrsregeln sind hier eher Nebensache, oder? Man muss ja seine Augen wirklich über all haben!" Ja, stimmt. Verkersregeln sind hier eher so eine theoretische Angelegenheit. Genau wie Zebrastreifen, es gibt sie zwar, aber niemand hält für sie an. Wenn man Glück hat erwischt mal vllt. einen deutschen Tourist, der sich einen Mietwagen geleistet hat. Das sind die einzigen die dort halten. Ansonsten sind die türkischen Zebrastreifen doch eher das Schlaraffenland für Suizidgefährdete. Wobei wohl eher von der "Übernutzung" der drei spurigen Straßen. Menschen sind als Herdentiere, da kann man auch mal zu viert neben einander herfahren, da fühlt man sich doch gleich viel sicherer! 

Ein weiterer Schock erwartete den armen Maic, als ich ihn an der Station angekommen, darum baht die Hunde vom Tor weg zuscheuchen, damit ich hineinfahren konnte. Zwei Minuten quetschte er sich mit großen Augen wieder aus der nur einen Spalt weit geöffneten Nebentür heraus und meinte dann ziemlich bestimmt: "Ich fahre rein, du scheuchst die Hunde weg!" Mein Grinsen daraufhin war wahrscheinlich schon ein bisschen "teuflisch" angehaucht (die, die mich kennen, wissen was gemient istLachend ). Es machte ja so einen Spaß, die "Neuankömmlinge" zu schocken! Zunge raus

Kurz darauf führte ich Maic dann in der Station herum, machte ihn mit Murat und den Tieren bekannte und warnte ihn vor den Hinterteilen unserer Pferde.  Ganz begeistert war er von Anfang an von unserer "Ratte" (eigentlich Ramona). Das ist die Kleine, dir mir einfach in den Arm gedrückt wurde. Mittlerweile hat sie sich ganz schön gemacht und dominiert im Rudel auch problemlos mal die ganz Großen. Unser kleiner Boss! "Die ist aber ganz schön selbstbewusst!" äußerte sich Maic dazu, die Bewunderung in seiner Stimmte konnte ich  in dem Moment nicht so ganz nach voll ziehen. Aber ich bin ja auch die jenige, die "Ratte" dann von Ronjas Schwanz abziehen muss... Auch wenn Ronja das meistens mit einer engelhaften Geduld über sich ergehen lässt.. .  

Auch unsere Ayleen hatte es ihm angetan. Aber unser kleiner "Terassenwelpe" (sie hatte mal Husten, kam deshalb auf die Terasse und an ein umziehen war für sie danach nicht mehr zu denken) ist ja auch super niedlich. Lieb, anhänglich und verschmust bringt sie einen dazu, ihr sogar den ständigen Schuhklau zu verzeihen. Ich Schuhe klauen? NIEMALS! Ayleen scheint so unschuldig...Zumal sie die Schuhe ja auch nur klaut und nicht kaputt macht. Das passiert nur, wenn Glory ebenfalls eingreift. Dann streiten sich die beiden Welpen um den Schuh, jeder an einem Schnürsenkel ziehend.. und irgendwann läuft eine der Beiden mit stolz geschwellter Brust, schwebendem Gang und hoch in die Luft gerekter Schuh-Trophäe davon... wobei der Verlierer mit seinem halben Schnürsenkel vorlieb nehmen muss.

Im Laufe des Tages stürzte sich Maic dann zusammen mit Murat kopfüber in die "Männerarbeit". Bei der Hitze ist Steine kloppen und Zaun bauen nicht so ganz mein Ding, dann ist schieb ich das auch mal unter diesem Titel an die härter gesottenen ab. Zunge raus Ich beschäftigte mich in der Zeit dann wohlweißlich mit angenehmeren Arbeiten... Hunde messen und waschen, Fotos machen, all sowas ist doch viel angebrachter für den türkischen Sommer Zwinkernd

Abends brachte ich dann Miac unter Murats gewissenhafter Anleitung zu seinem Hotel. Ohne Murat würden Maic und ich wahrscheinlich noch heute in Antalyas Seitenstraßen herum irren, so versteckt wie sein Hotel liegt!

Wieder zu Hause angekommen begann ich die Hunde zu füttern. Fünf Minuten, nachdem ich in unsere wirklich sehr große Futtertonne gekrochen war um die Reste heraus zu fischen kam dann die Futterlieferung, die eigentlich heute morgen hätte gebracht werden sollen. Pünktlichkeit scheint in der Türkei keinen sonderlich großen Faktor zu spielen.

Während sich der Mini-Van seinen Weg durch unsere Hunde bahnte konnte ich langsam aber sich die beiden jungen Männer hinter der Frontscheibe erkennen. Warum musste ich eigentlich immer dann meine am wenigsten schmeichelhaften Arbeitskleidung tragen, wenn zwei doch recht attraktive Kerle Hundefutter brachten?  

Fröhlich vor sich hinpfeifend gaben mir die Beiden die Hand und luden dann das Futter aus, ich tat es ihnen mit einem etwas grimmigeren Gesichtsausdruck nach. Meine Gedanken schwirrten in dem Moment um die braunen Flecken auf meinem xxl-schlabber-T-shirt (übrigens Kaffeeflecken) und als was man ihren Ursprung alles interpretieren kann. Dabei viel mein Blick unglücklicherweise direkt aud den Mist-Boy und die Kacke-Schaufel, die an der gegenüber liegenden Wand lehnten. Oh. Mein. Gott. 

Endlich wieder allein mit schlechtsitzden Arbeitsklamotten und Hundekacke verließen mich solch weltlich Gedanken dann aber auch wieder. Dabei arbeitet es sich doch um einiges schwierigerZunge raus

Am nächsten Tag kam dann zum Glück Roswitha wieder. Ganz wichtig stand ich dann am Flughafen um meinen "Boss" abzuholen. Uh, yeah! Lachend

Kleine Anmerkung: zur wechselnden Schriftgröße gerade kann ich nichts, das macht der Blog ganz von alleine! :/ :D

hündische Eigenarten und menschliche Unterstützung

Dienstag, 27.08.2013

Da ich am Sonntag morgen einen Flugpaten erwartete und Murat Sonntags immer seinen freien Tag hat musste ich meine morgendliche Routine so gut wie möglich vor 8 Uhr auf die Reihe bekommen. Das hieß für mich dann: sehr, sehr früh aufstehen.

Zuerst machte ich mich wie immer warm und wach mit einem leichten Hindernisslauf (über die Hunde) mit Gewicht (der Futtereimer), gefolgt von leichten Dehnübungen (mit langem Arm versuchen irgendwie an den Boden der Futtertonne zu gelangen) und spährlichem Krafttraining (Kacke sammeln, zur Tüte tragen, weiter sammeln und anschließend die bestimmt Tonnen schweren Säcke in den Container verfrachten).  Man sollte vllt. anmerken, dass das Kraftraining komplett ohne hündische Störungen von Statten ging. Das sonst so aufdringliche Rudel verzieht sich nämlich in die hintersten Gehegeecken, sobald sie mich mit Kratzer und Mistboy daher stiefeln sehen. Könte evtl. am Gestank liegen. Ok, es liegt GANZ SICHER am Gestank :D

Nach dem Frühsport ging es dann unter die Dusche (Abspritzen der Zwinger, alias "Raubtiergehege). Dort wurde ich jedoch gestört. Klein Littlefood, einer unserer Kangadackel hatte sich zwischen die Zwinger gewagt und setzte sich nach und nach für ein paar Minuten vor jede der Türen. Die x-beinigen Vorderfüßchen fest in den Boden gestemmt und der viel zu große Kopf leicht schräg gelegt beobachtete er die Reaktionen der Gehegebewohner. Das diese beinahe die Decke hoch gingen vor Wut auf diesen frechen EIndringling schien ihn sehr zu amüsieren. Schelmisch blinzelte er mich,  hechelte ein paar Züge und verließ dann mit hoch aufgerichtetem Schwanz und Kopf das Zwingerareal. Da versteh einer die Psyche der Hunde! Lachend

Kurz vor 8 machte ich dann noch schnell einen Turbo-Duschgang, zog mir Klamotten an die tauglich für die Öffentlichkeit waren und brauste in Richtung Flughafen davon.  Die Futterkoffer geschnappt, sie unter Ächzen und Stöhnen irgendwie in den Kofferraum gestopft und mit einem Umweg über die Tankstelle wieder nach Hause.

Bei der Tankstelle mussten sie mich aber vorher noch einmal schön Grundschocken. Da ich wie immer ein paar Probleme mit der Kommunikation hatte, war alles was ich ihnen zum Thema Tanken vermitteln konnte "Diesel". Eigentlich wollte ich nur für 70 Lira tanken. Ich bin ja so ein Kontrollfreak und da mir Rosi nur eine bestimmte Summe Geld dagelassen hatte wollte ich ntürlich auch nicht mehr ausgeben... Tjaha. Mit den 70 Lira hat der gute Mann woll nicht ganz verstanden (ich gebs zu, meine Englisch-Aussprache ist fürchterlich).. Auf jeden Fall hat er den Tank voll gemacht. "Naja", hab ich mir gedacht, "wird schon nicht ganz so schlimm sein." Doch, war aber so schlimm. 180 türkische Lira um einen Diesel voll zu tanken. Das sind 90 Euro. Ich war geschockt. Zuhause tankte ich meinen Fiat (hier fahre ich ebenfalls einen Fiat) für 50 Euro "Super" voll.  Und Rosis Wagen ist ein DIESEL, wie teuer ist denn da bitte der andere Spritt??

Nach einer ausgiebigen und wohlverdienten Mittagspause machte ich mich dann (mal wieder) auf Iko-Jagd. Normalerweise sieht man den Hund immer, es sei denn man hat einen Fotoapparat in der Hand. Da wir aber dringend ein paar Fotos von ihr brauchten,  war ich schon seit ein paar Tagen auf der Pirsch gewesen, die Kamera immer im  Anschlag. Und tatsächlich! Heute war mir das Glück holt, ich bekam die Iko vor die Linse. Hab ich dich! Iko doch noch Digital Stolz auf meine Leistung ging ich noch ein paar andere Hunde ab, von denen wir Fotos brauchten. Plötzlich sah ich meinen eigenen Hund Moses im Teich. Aber mein Hund schwimmt offenbar nicht, sondern plantscht nur, denn weiter als bis zum Bauchnabel wollte er partout nicht reingehen.  bis zum Bauchnabel, aber nicht weiter!

Als ich mich dann mit der Kamera zu Drago, einem PitBull, begab war der total in Spiellaune. Aber unser übliches Ballspielen schien ihn nicht wirklich zu frieden zu stellen. Er leiß den Ball nicht mehr los und zerrte wie wild daran. AH! Tauziehen wünscht sich also der kleine Pitty. Schnell ein Tau geholt und siehe da! Drago ist im Hundehimmel. MIt verspieltem Knurren, fröhlichem Blick und wildem Propeller-Schwanz hopste er an seinem Ende des Seiels fröhlich auf und ab. Drago knautscht seinen Ball

Einige Zeit später scheuchte mich ein Unbekannter vom Kackesammeln auf (wirklich traurig war ich im ersten Moment darüber nicht), indem er versuchte über das Tor in die Station zu blicken, was die Hunde natürlich total aus der Fassung brachte. Wie konnte er es wagen? Sowas tat man einfach nicht, also nein, also wirklich! :D

Der Besucher schien ein bisschen ungeduldig zu sein, denn während ich mich so durch die aufgeregt umher wuselnden Hunde schob sah ich seinen Kopf immer wieder hinterm Tor hervor hüpfen.  Endlich an der Tür angekommen öffnete ich sie einen Spalt breit, quetschte mich hindurch und schloss sie schnell wieder, damit auch ja kein Hund davon kam. Als meine Aufmerksamkeit wieder bei dem Mann angekommen war, fing der auch so gleich an mich auf türkisch zu zutexten. "Do you speek English?" fragte ich in sein Geplapper hinein. Ein Stirnrunzeln, ein hecktisches hin und her schießen der Augen und dann ein weiterer Schwall Türkisch. "Oder vielleicht Deutsch?" fragte ich hoffnungsvoll. Daraufhin wurde sein Blick etwas finsterer und er redetete noch schneller... aber immer noch auf Türkisch. "Pouvez-vous parler le français?" kratzte ich meine letzten Reste Franzöischkenntnisse zusammen. Nö.konnte er auch nicht.  Ein paar gemurmelte Schimpfwörter in mehreren Sprachen später kam mir dann die Idee:Murat!!! Schnell klingelte ich bei ihm und schleifte ihn (an seinem freien Tag, was mir mein Gewissen daraufhin minütlich vorhielt) auf die Straße.   Offenbar hatte der Typ einen Kampfhund (ich meine KAMPFHUND, er lässt seinen Hund kämpfen) und wollte  nun, dass ich mit ihm kam und seinen Hund verarztete.  Seh ich irgendwie total hirnlos aus? Nie und nimmer! Nach ein paar Sätzen (Ich-Murat-Blödmann,  Blödmann-Murat-Ich) kam dann zum vorschein, dass ihm offenbar das Geld fehlte um zum Tierarzt zu fahren (haha, sein Auto sagte aber was ganz anderes) und er der Meinung war, dass wir ihm doch zumindest Medikamente geben sollten.  Da stand ich also vor der Entscheidung: dem Hund nicht helfen, oder ihm helfen und dabei diesen Typen unterstützen.  Ich diskutierte das kurz mit Murat und sammelte dann ein paar Verbände, Kompressen und eine Salbe für den Hund zusammen. Murat erklärte dem Typen kurz was er machen sollte und setzte ihn dann ziemlich bestimmt ins Auto. Wirklich symphatisch war der Kerl nicht... mal abgesehen vom offentsichtlichen (Hundekämpfe-> unter aller Sau)

Als ich dann total kaputt das Abendprogramm hinter mir hatte und mich nur unter die heißersehnte Dusche stellen wollte  wurde ich schon wieder überrascht. Diesmal funktionierte der Strom nicht. Genervt verdrehte ich die Augen, holte eine der Taschenlampen aus einer Schublade und duschte mich halt in ihrem spärlichem Licht. Schließlich wurde der Strom hier öfter mal abgeschaltet. Als er nach dem Duschen aber immer noch nicht ging wurde ich stutzig. Ein kurzes Telefonat mit Rosi später hing ich über der Kellertreppe (aus irgendeinem Grund ist der Sicherungskasten genau über dem Loch der Kellertreppe), klammerte mich mit einer Hand an der Hauswand fest und ging mit der anderen Hand einmal alle Schalter durch (die waren natürlich auf türkisch Beschriftet). Der LETZTE war dann der Richtige, musste ja so sein :D

Wieder unter Strom konnte ich dann auch beim Tierarzt anrufen um Futter zu bestellen. Wie alles, was ich zur Zeit tue, war die ganze Sache immens durch mangelnde Englischkenntnisse erschwert. Es brauchte etwa 10 Minuten, bis ich jemanden an den Apparat bekam, der Englisch konnte. Halleluja! 

die Tage zusammengefasst

Freitag, 23.08.2013

Als ich (mal wieder) meiner morgendlichen Routine nach ginge kam auf einmal Murat auf mich zu gestürzt. Hecktisch machte er mir deutlich, dass offenbar einer der Welpen krank war. Murat hinterher rannte ich zum "Banditos-Gehege", da sah ich dann auch gleich was Murat gemeint hat. Asra, eine der drei Jagdhundwelpen, war komplett zu geschwollen. Sie sah aus, als ob sie in ein Wespennest gekommen wäre. Trotz ihres furchtbaren Aussehen hüpfte sie aber wie immer fröhlich auf und ab und freute sich über den Happen extra Aufmerksamkeit. Schnell konrtrollierte ich ihren Rachenraum, die Zunge war zum Glück nicht geschwollen.

Leicht schockier ruf ich Rosi an um mich zu erkundigen was zu tun sei. Ganz entgegen meiner histerischen Hecktick war die jedoch total entspannt. "Die hat gegen irgend etwas eine Allergie. Das schwillt von alleine ab, wir haben aber immer Keller noch ein Antiallergikum, das kannst du ihr auch spritzen." Aha. Dem Hund also schnell die Spritze verpasst und siehe da! Asra wurde wieder zum Hund. 

Nach dem ich diesen Schock verdaut hatte kam auch gleich der nächste Hammer. Schon wieder kam Murat hecktisch auf mich zu gerannt. "The dog! The ill dog is in the garage! What do we do??"  Meine erste Reaktion war: "HÄ??"   Bis ich dann kapiert hatte, dass er von Babsi spricht war erst einmal eine kleine Ewigkeit vergangen. 

Babsi ist ein Hund, der mit sehr starker Räude zu uns kam. Nach dem es ihr besser ging lies Rosi sie zu den anderen Hunden ins Rudel, damit sie nicht die ganze Zeit alleine im Zwinger hocken muss. Normal, so läuft das bei uns eigentlich immer ab. Naja.. Babsi ist dann aber auf nimmer wieder sehen im Gebüsch verschwunden und tauchte nicht mehr auf. Ihr erwähltes Dickicht ist so groß und dicht, dass da kein Mensch rein oder auch nur  durch sehen kann. 

Wochenlang war der Hund verschollen, schon fast für Tod erklärt und dann ist sie plötzlich in der Garage! Also schnell die Tür zu gemacht und alle anderen Hunde raus sortiert.  Eine Schüssel vorbereitet, deren Inhalt eine Mischung aus K.O.-Mittel und Dosenfutter war, und das ganze in die Mitte der Garage gestellt.

Eine halbe Stunde später war die kleine Babsi dann bekifft genug, dass ich sie da rausholen konnte. Sie sah fürchterlich aus. Die Räude war schlimmer, als bei ihrer Ankunft. Sie hatte sich den gesamten Nacken auf gekratzt und kaum noch Fell am Leib. Das ganze hatte einen unglaublich bemitleidenswerten, halbnackten, scheuen, kranken und extrem doll stinkenden Hund als Resultat. Babsi in der Garage arme Babsi

Mit Murats Hilfe brachte ich die Hündin in einen vorbereitet Zwinger, gab ihr dort eine Spritze gegen die Räude. Dann desinfizierte ich noch ihren Hals und cremten ihn mit einer Wundcreme ein. Das alles bei angehaltenem Atem, das ein Hund so stinken kann!Verschlossen

Als Babsi dann endlich rundumversorgt war wendete ich mich anderen Pflichten zu. Ganz besonders dringend war Harley scheren, der Rüde stand wahrscheinlich kurz vor dem Hitzetod bei dem vielen Fell (also genau das Gegenteil von Babsi^^) Harley mit Fell

Also schnell die Schermaschine herausgeholt und an die Arbeit gemacht. Der Süße war echt vorbildlich! Blieb die ganze Zeit über ganz ruhig bei mir stehen und nahm jedwedes Gezuppel total entspannt hin. Ich denke trotzdem nicht, dass ihn das Resultat sonderlich glücklich gemacht hat. Jetzt sieht er nämlich aus wie ein Löwe, der von Ratten angefressen wurde. Armer Harley! Aber wenigstens ist ihm nicht mehr so warm.. *hust*  ... zumindest hatte Murat seinen Spaß, er hat mein Werk gefühlte drei Stunden lang ausgelacht Lachend Harley ohne Fell

In meiner eigentlichen Mittagspause machte ich mich dann auf zum Flughafen. Da zwei der seeeeehr großen Transportboxen kommen sollten nahm ich den Hänger mit. Das wurde mir praktisch zum Verhängnis. Um zum Flughafen zu kommen muss ich einmal durch so eine super enge türkische Seitenstraße-Neben-der-Hauptstraße-Straße, die immer von beiden Seiten zu geprakt ist und wo eigentlich kaum ein durckommen  ist.  Ausgerechnet wo ich mit dem Hänger unterwegs bin musste es natürlich noch voller sein als sonst. Und wie es kommen musste stand ich dann irgendwann einem anderen Auto gegenüber, ohne eine Möglichkeit auszuweichen, ohne aneinander vorbei zu kommen. Da etwa 5 Meter hinter mir eine Seitenstraße von dieser Seitenstraße abging fuhr ich mit Ach und Krach (ich kann eh nicht Rückwärtsfahren, da stelle man sich mich auch noch mit Hänger vor!) das Stück zurück. Dann könnte ja der andere (ein Türke in einem grünen Opel Corsa) in die Seitenstraße fahren, Frau mit Hänger kurz vorbei lassen und alle wären glücklich. Hab ich mir so gedacht... Naja. Aber Mann kann ja nicht ausweichen. Und nach dem er 5 Minuten geschriehenes Gespräch (ich auf Englisch, er auf Türksich) später immer noch nicht bereit war meinen Plan zu verfolgen, da winkte mich einer der Ladenbesitzer in die Seiten-Seiten-Straße. Mit hochrotem Kopf und einem "sexistisches Arschloch" auf den Lippen (tut mir Leid, aber ich war ja sooo stink wütend!) quetschte ich mich dann in die noch einmal viel engere Seitenstraße (der Seitenstraße) und manövrierte meinen Hänger höchst unelegant um die dort parkenden Autos. Das wäre dem Blödi bestimmt 10-Mal leichter gefallen mit seinem ollen Corsa!

Immer noch maulig holte ich dann am Flughafen den Koffer Hundefutter und die Transportboxen ab. Das Stück Rest-Adrenalin von der Begegnung half mir aber wenigstens die Transprotboxen auf den Anhänger zu hiefen, die Dinger müssen mindestens eine Tonne wiegen!

Als ich dann am Parkplatzschalter mein Parkticket bezahlte (dafür gibts hier noch Personal und keine Automaten), machte mich der gut aussehnde, junge Mann lachend mit einem "is it hot? yeah? seems like it!" sowie Gesten in Richtung meines Gesichtes darauf Aufmerksam, dass mir Schweißperlen in Übergröße über die Stirn kullerten. Mit hochrotem Gesicht erwiederte ich nur "yeah, I know." und gab Gas. Was kann ich denn dafür, dass es hier so warm ist, mein Auto eine halbe Stunde in der prallen Sonne stand und ich vorher eine Tonne Transportboxen stemmen musste? Das Schicksal war an dem Tag echt nicht gut zu mir! :D 

Zuhause angekommen musste ich dann auch gleich wieder los. Melahad (eine ältere Tierschützerin, mit der Rosi befreundet ist) hatte Murat angerufen und meinte, sie hätte Brot und Fleisch für unsere Hunde. Mit Murat auf dem dem Beifahrersitz (da kann ich mich wenigstens nicht verfahren!) ging es also in Richtung Stadt. 

Nachdem alles im Kofferraum verstaut war fuhr ich uns dann in einem Affenzahn wieder nach Hause. Schon während Melahad das Fleisch in ihrer Küche auf unsere Näpfe umgefüllt hatte, hatten Murat und ich stille, wehleidige Blicke ausgetauscht und waren abweschelnd nach draußen verschwunden um  Luft zu schnappen. Jetzt ließen wir beide unsere Köpfe so weit wie möglich aus den Fenstern hängen. Dieses Fleisch hatte einen sehr markanten Geruch... geradezu bestialisch. Hustend und keuchend sprangen wir in der Station aus dem Auto. Mit großen Augen sahen wir uns an und meinten dann unisone: "Never again?!"   Da können sich die Hunde freuen wie sie wollen, das war ja geradezu Folter! Lachend

Erleichtert und kaputt genoss ich dann den Rest meiner Mittagspause in meinem wohl richendem Bett. 

Ein schon lange ausstehender Bericht - traurig, aber wahr

Donnerstag, 22.08.2013

Als ich am Montag so ganz entspannt meiner täglichen Routine nachging bekam ich meinen alltäglichen Mini-Zusammenbruch im Katzengehege. An sich habe ich nichts gegen Katzen. Ich mag schließlich alle Tiere (außer: Zecken, Spinnen, Raupen, Bremsen, Hirschläuse und andere). Aber ich bin eindeutig kein Mensch, der sich mit Spaß und Freude um 10 Katzen kümmert. Klar, sind schon ganz niedlich, diese vielen Katzenbabys, aber müssen die denn immer so um die Beine herum schleichen? Und auf deinen Rücken springen, wenn du dich mal runter bückst? Da bekomme ich jeden morgen die Krise, weil die Tiere sich nicht zu benehmen wissen. Das macht noch weniger Spaß, als Hundekacke sammeln! (und auch das gehört nicht unbedingt zum Lieblingsaspekt meines Tagesablaufes)

Mit mürrischer Miene kam ich dann also zerkratzt und zerrupft irgendwann auch wieder aus dieser persönlichen Hölle wieder heraus. Und als ich dann meine üblichen 3 Kacketüten voll hatte und diese in den Müllcontainer oben an der Straße werfen wollte, war dieser voll!  Da passte kein einziger Sack mehr rein... und ich hatte natrülich nicht den Schimmer einer Ahnung, wann genau er denn asugelehrt werden würde.

Mir blieb dann nichts anderes übrig, als die Kacke-Säcke in eine Ecke des Geländes zu packen und zu hoffen. Hoffen, dass der Müllcontainer bald abgeholt werden würde und hoffen, dass wir bis dahin nicht alle an dem Gestank erstickt waren. 

Immer noch ziemlich schlecht gelaunt machte ich mich auf in die MIttagspause. Im Haus wartete eine ganz besonders schlechte Nachricht auf mich: Latinka hatte Staupe.

Die kleine Hündin wurde von einem Auto angefahren, so kam sie zu uns. Danach wurde sie (schlecht) operiert. Jetzt war der operierte Ellenbogen steif, sowie das Vorderfußwurzelgelenk am selben Bein. Am anderen Vorderbein hatte die Kleine auch noch Rachitis. Rosi und ich waren uns in dem Fall einig: ich würde in die Klinik fahren, mir den Hund ansehen und dann entscheiden, ob wir sie einschläfern lassen sollten, oder nicht. Denn eigentlich, ist das doch wirklich mehr, als so ein kleiner Hund ertragen kann.

Mit einer verwirrenden Wegbeschreibung von Googlemaps, die der ebenso verwirrenden Beschreibung von Rosi komplett wiedersprach, machte ich mich dann also auf den Weg in die Klinik. 

Dank meinem nich vorhandenem Orientierungssinn und der verwirrenden Beschreibungen sowie der Tatsache, dass in der Türkei so gut wie gar kein Englisch gesprochen wird brauchte ich dann anstatt der üblichen 25 Minuten fast eine ganze Studne bis zur Klinik. Eine halbe Stunde lang war ich durch irgendwelche komischen Seitenstraßen in Antalya gegurkt nur um dann festzustellen, dass die Klinik an der Hauptstraße lag, die ich ein gutes Duzendmal überquert habe.

Da man in diesen Straßen in minimal Größe maximal 30 fahren kann, war ich von oben bis unten nass geschwitzt. Bei einer Außentemperatur von 42 Grad wurde im Auto dann auch schon mal etwas wärmer!

Währned mir meine Poren also praktisch davon geschwemmt wurden marschierte ich die restlichen Schritte zur Klinik. Endlich Menschen, die Englisch sprechen können!

Bei Latinka angekommen war die Entscheidung über ihr Schicksal leider klar. Sie war in der kurzen Zeit, in der ich sie nicht gesehen hatte stark abgemagert, hatte stumpfes Fell, einen trüben Blick und starken Nasenausfluss. Mit zitternden Lippen erklärte ich dem Tierarzt (der Kumpel von der Eseljagd stellte sich nämlich als solcher heraus), dass wir die Kleine gehen lassen müssten.

Ganz schnell und entspannt geleiteten wir dann Latinka ins Regenbogenland. Ein viel zu kruzes Leben, mit viel zu viel Kummer war zu Ende.

Mittlerweile heulend verabschiedete ich mich von der toten Latinka und dem Tierarzt und fuhr (wunder, oh wunder) ohne weitere Umwege nach Hause.

Das hier ist der harte Teil des Jobs. Zu entscheiden, ob ein weiter Leben sich für das Tier lohnte. Latinka hätte so viel besseres verdient! 

Ein paar kleinere Anekdoten

Samstag, 17.08.2013

Die verschollene Flugpatin, der Leo-Wahn und die internationale Verschleppung von Kindern

Gestern um 23.00 Uhr stieg am Flughafen aus dem Auto und eielte zu den Arrivals. Etwa um diese Uhrzeit sollte der Flug einer Flugpatin landen, die mir 2 Transportkisten mitbrachte. 

Bei den Arrivals sah ich wie immer erst einmal auf die Bildschirme mit den gelandeten Maschinen. Pefekt! Das Flugzeug war vor 10 Minuten gelandet, ich würde also nicht allzu lange auf die Frau warten müsse... so mein Gedanke.

Das stimmte dann nicht ganz. Was mir in dem Moment noch nicht auffiel, mich später aber doch ins Zweifeln brachte: Sie hatte mich nicht angerufen. Eigentlich rufen mich die Flugpaten an sobald sie gelandet sind, damit ich auch bescheid weiß, dass sie gelandet sind und ich nicht umsonst warte.

Diese rief mich nicht, trotzdem wartete ich. Und wartete und wartete.

Und während ich so wunderbar im Weg stand, wie man das in der Türkei so macht, und meinen Flyer vom Tierschutz in die Höhe hielt, ja da viel mir so einiges auf.

Ich wusste zB gar nicht, dass ganze Maschinen von Kindern in die Türkei geschifft werden. Ich habe noch nie so viele Kleinkinder auf einem Haufen gesehen, die alle von einem der Elternteil begleitet wurden und vom anderen willkommen-zu-tode.geknutscht wurden.  Selbst wenn die Flugpatin rechtzeitig aufgetaucht wäre, hätte sie mich wohl kaum erreichen könne, bei all den Kindern, Kinderwagen und Muttis/Vatis die da mittem im Arrival-Gang ein herzliches Willkommen austauschten und jeweils bestimmt 5 Minuten im Weg rumstanden (wie gesagt mitsamt Gepäck- und Kinderwagen) und sich gegenseitig zerquetschten!

Nach dem die Kleinkinderflut etwas abebbte kam eine andere. Lauter Blondinen (echte und unechte) mit Trollis im Leo-Muster.  Dazu sollte ich vllt. noch sagen, dass ich von dieser Musterung verfolgt werde. Ich selber bin so gar kein Fan von Tiermustern, auf gut Deutsch: Ich find sie echt zum kotzen. :D Und seit mir ein Kumpel gesteckt hat, dass er auf Leo-Muster steht (vor allem bei Damenwäsche) werde ich von dieser Mode verfolgt. Meine beste Freundin (love U sooooo much <3) kann nur bestätigen: egal wo ich hingehe, über all hin folgt mir das Leo-Muster. Schon beim Hinflug saß auf der anderen Seite des Ganges eine etwas kopulenter gestalltete Türkin mit Hose, Schal und Tasche in diesem fürchterlichen Look. 

Und als ich da so am Flughafen stand rollten lauter Trollis im Leo-Look an mir vorbei. Scheint wohl im Angebot gewesen zu sein!

Als ich dann auch die Leo-Trolli-Epedemie überlebte hatte, stand ich fast alleine am Flughafen. Alle meine Mit-Schilder-Hochhalter waren schon mitsamt den Gesuchten davon spaziert. Als ich dann auf die Uhr blickte erkannte ich die Ursache: es war schon nach 12. 

Nach weiteren 10 Minuten versuchte ich dann (erfolglos) Rosi zuerreichen. Zum Glück (naja, vllt auch nicht) erschien dann Handan, die Katzenfrau des Vereins aus Alanya.

Diese schleppte mich dann ins Innere des Flughafens. Die Flugpatin war am Zoll aufgehalten worden. Nach einer weiteren halben Stunde konnte ich dann endlich meine Transportkisten schnappe, warf Handan ein kurzes "schönen Abend noch" vor die Füße und dann war "Rosis kleine Hilfe" auch schon weg. 

 

Lockere Sitten, die Suche nach dem Duschgel und die versteckte Nutella

Als ich heute Abend nach getaner Arbeit zum einkaufen fuhr, ja da passierte ich doch tatsächlich ein knutschenes Pärchen am Straßenrand! Und das im Kuh-Kaff-Aksu, Ich war schon echt geschockt! Ganz schön mutig, so in der Öffentlichkeit! Da komme ich mir mit meinen kurzen Hosen schon gleich viel weniger gewagt vor!

Bis zum "Bim" (türkischer Supermarkt) hatte ich meine Überraschung über solch lockere Sitten dann aber auch schon wieder verdaut. Geschäftigt arbeitete ich meine Liste ab und stiefelte etwa 20 Mal durch den Laden, ich hatte schließlich nicht den Schimmer einer Ahnung, wo was stand. 

10 mal bin ich am Tiefkühlregal vorbei gelaufen, ich wollte schließlich nur noch Duschgel und  Nutella. Bis ich mir sie dann, schon ganz verzeifelt, doch mal genauer ansah. Und tatsächlich! Das, was ich die ganze Zeit für Schoko-Eis gehalten hatte, war die örtliche Nutella! (Ja, ich sage DIE Nutella, es kommt schlielßch aus dem italienischen und stammt auch noch von DIE Nussnougatcreme ab) Was genau die Nutella im Tiefkühlregal zu suchen hat ist mir allerdings schleierhaft.

Noch schwieriger gestaltete sich die Suche nach dem Duschgel. Offenbar sind die Bade-Utensilien hier nach Farbe geordnet. Und im Gegensatz zu Deutschland sind Duschgel und Shampoo (zumindest für mich) nicht unterschiedlich gestaltet. In Deutschland kann man ja meistens noch die englische Aufschrift zu Hilfe nehmen. Oder man sieht es an den haarigen Köpfen auf dem Shampoo und den Abbildungen von Honig, Rose, Lavendel, Zitronen (oder was man halt so als Duschgel-Duft hat) auf den Verpackungen. Hier nicht! 

Als ich dann nach Hause fuhr war ich mir relativ sicher, dass ich doch kein Duschgel erwischt hatte (ich hab irgendwann nach Zufallsprinzip entschieden), sondern noch ein weiteres Shampoo erwischt hatte. 

 

Unwillige Patienten

Wie schon erwähnt gibt es hier täglich auch einige mehr oder weniger kranke Patienten zu verarzten. Einige (zB Andi und Chrissi) genißen die Aufmerksamkeit und stehen stockstill während der jeweiligen "Behandlung".

Dann gibt es aber zB noch Magic. Er ist super lieb dabei, versteht mich nicht falsch, er ist ein echter Schatz und lässt alles mit sich machen. Problematisch ist nur, dass er seeeeehr empfindlich auf imaginäre Fliegen reagiert. Er zappelt also während der gesamten Behandlung unentwegt herum.  Da ich ihm 3 seiner 4 Füße bandagieren und eincremen muss, erwischt er dabei mit vorliebe mich. Seit ich mir angewöhnt habe nur noch mit dem Kopf zu seinem Kopf zustehen, bekomme ich wenigstens nur noch "Arschtritte", die sind nicht ganz so schmerzhaft. Ich bezweifle ganz stark, dass er mit seinem Gehampel jemals auch nur eine Fliege erwischt hat. Nope, seine einzigen Treffer waren an mir :D

Wirklich unwillig ist hingegen Yogi. Von einer kleineren Beißerei unter den Leidrüden hat er eine eigentlich recht kleine Wunde unter dem Auge davon getragen. Diese muss ich 2 mal täglich desinfizieren und einsalben. Das findet er gaaaanz, gaaanz furchtbar. Ich muss mich also 2 mal täglich auf Yogi-jagd begegeben, denn seit dem Beginn dieser Prozedur ahnt er schlimmes, sobald ich mich ihm nähere. Soabld ich ihn dann endlich in der Mangel habe (das dauert immer so ein Weilchen, und meistens hock ich dann mit diesem großen Riesenvieh in einer winzigen Hundehütte) muss ich seinen Kopf dann auch noch lange genug still halten, damit ich ihn einschmieren kann. Und ich bin ja sooo gemein. Ich glaube, er hasst mich.

Rachsüchtig ist mein eigener Hund. Klein Moses hat sich beim spielen oder schwimmen den Bauch aufgeratscht. Mein Hund ist aber nun mal ein kleiner Puler, d.h. er muss sich jeden noch so kleinen Kratzer auflutschen. Anfangs habe ich ihm den Bauch nur eingecremt. Dafür hat er sich aber immer gerächt. Während ich duschte schlich sich der Hanswurst immer in mein Zimmer und wälzte sich mit eingeremten Bauch auf meinem Bett. Er weiß ganz genau, dass er da nicht hoch darf. Naja, jetzt trägt er nachts immer eins meiner T-Shirts, da kann er sich weder lecken, noch die Salbe an meinem Bett abschmieren. 

Sooo, das wars erst einmal für heute :) Noch Fragen? :D

Ein ganz persönlicher Krieg

Mittwoch, 14.08.2013

Da unsere Hunde hier fast durch und durch Junghunde sind, haben sie natürlich auch so einige Flausen im Kopf.

Als ich heute morgen also noch im Halbschlaf die Treppe herunter wangte war ich ob der vielen Farben auf der Wiese erst einmal etwas verwirrt. Was war denn hier los??

Und als meine Füße sich dann in irgendetwas verhedderten und ich mich einmal der Länge nach auf dem Boden wieder fand war mein Weltbild erst mal... am Boden :D

Nachdem ich meinen Gleichgewichtssinn und auch mein Gehirn wieder gefunden hatte, erkannte ich die bildliche Veränderung. Scheinbar hatten die Hunde die Nacht über den Mülleimer lehrgeräumt.

Ich verbrachte also den halben morgen damit, in diverse Hundehütten und Bodenlöcher zukriechen und nebenher die Hundezungen abzuwehren.

Auf Händen und Knien bewegte ich mich über das Gelände und bekämpfte tapfer die Überreste der Nacht und die Hunde, die in mir wohl so etwas wie ein lebendes, krabbelndes Trampulin sahen. 

Als dann alle Mülltütenfetzen und andere Material-Reste wieder in ihrer angestammten Tonne verschwunden waren saß ich total geplättet an eine Hundehütte gelehnt da. Nicht einmal Clairs XXL-Zunge entlockte mir noch eine Reaktion.

Als Viva sich dann aber daran machte an der so eben gefüllten Tonne hoch zu hüpfen kehrte ruckartig das Leben zurück in meine Glieder. Nicht noch einmal! .. sonst gibt es Krieg!! :D

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